Neulich las ich der Onlineausgabe meiner bevorzugten Tageszeitung einen Artikel, der beschrieb, wie sich der chilenische Präsident Sebastián Piñera für einen Eintrag in das Gästebuch des Schlosses Bellevue entschuldigte. Er hielt es für nötig sich zu entschuldigen, weil er sich nicht bewußt gewesen war, welche geschichtliche Bedeutung sein Eintrag hatte. Der Eintrag lautete: "Deutschland über alles."
Wer regelmäßig die Onlineausgaben von Zeitungen liest, weiß dass dort oft der viel interessantere Teil einer Artikelseite unter dem eigentlichen Artikel zu finden ist, nämlich im Kommentarbereich. So war es auch in diesem Fall, denn dort entbrannte sofort die Debatte über diese Textzeile aus dem Deutschland Lied.
Dieser Blog beschäftigt sich mit den vom Autor als wichtige Themen der Zeit erkannten Geschehnisse auf der Welt und versucht diese kritisch zu hinterfragen. Die darin vertretenen Positionen sind als reine Meinungsäußerung zu verstehen und erheben keinerlei Anspruch auf unbedingte Wahrheit. Diskussionen sind Willkommen, jedoch wird ein gewisses Mindestmaß was Qualität, Sprache und Respekt gegenüber den anderen Disskutierenden angeht erwartet.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Mittwoch, 1. September 2010
18 Monate Barack Obama - eine Zwischenbilanz
Gestern, am 31.08.2010 hat der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika eine Rede gehalten, in der er dem amerikanischen Volk sein Fazit zum beendeten Kampfeinsatz im Irak dargelegt hat.
Dies möchte ich zum Anlass nehmen um meine Meinung zu Herrn Obamas Politik und bisherige Präsidentschaft zu schildern.
Dies möchte ich zum Anlass nehmen um meine Meinung zu Herrn Obamas Politik und bisherige Präsidentschaft zu schildern.
Dienstag, 17. August 2010
Von Steinigungen und Verstümmelungen
Mein heutiger Blog handelt, anders als die Überschrift vermuten läßt, von der Rolle der Medien im Krieg, betrachtet am Beispiel des Afghanistankrieges.
Ich verfolge per RSS-Feeds einer Reihe von Onlineausgaben deutscher und internationaler Zeitungen. Eine Sache, die mir dabei neulich, nicht zum ersten Mal und sicher auch nicht zum letzten Mal, aufgefallen ist, ist, dass in unregelmäßigen Abständen Nachrichten offenbar weltweit die Titelblätter füllen, die zwar erschreckend sind, jedoch nüchtern betrachtet nur lokale Medien beschäftigen sollten.
Ich verfolge per RSS-Feeds einer Reihe von Onlineausgaben deutscher und internationaler Zeitungen. Eine Sache, die mir dabei neulich, nicht zum ersten Mal und sicher auch nicht zum letzten Mal, aufgefallen ist, ist, dass in unregelmäßigen Abständen Nachrichten offenbar weltweit die Titelblätter füllen, die zwar erschreckend sind, jedoch nüchtern betrachtet nur lokale Medien beschäftigen sollten.
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Donnerstag, 1. Juli 2010
Die Demokratie lebt... wirklich?
"Die Demokratie lebt" verkünden die Einen. Eine große Niederlage für Schwarz/Gelb verkünden die Anderen. Die Kommunikation in der Opposition ist mangelhaft beklagen die Nächsten.
Gestern wurde in der Bundesversammlung der 10. deutsche Bundespräsident gewählt. Die Schlüsse, die aus dem Verlauf der Wahl und deren Ergebnis gezogen werden sind vielfältig. Hier ist meine Meinung.
Gestern wurde in der Bundesversammlung der 10. deutsche Bundespräsident gewählt. Die Schlüsse, die aus dem Verlauf der Wahl und deren Ergebnis gezogen werden sind vielfältig. Hier ist meine Meinung.
Donnerstag, 24. Juni 2010
Wer hat Schuld an der Bankenkrise?
Lehmann Brothers? Hedgefonds? Ratingagenturen?
Dreimal ein klares Ja, aber auch dreimal ein klares Nein. Die oben genannten Akteure auf den Finanzmärkten haben sicherlich alle Ihren Anteil an der aktuellen Bankenkrise, die längst eine gesamtwirtschaftliche Krise geworden ist. Aber meiner Meinung nach hat keiner dieser Akteure ursächliche Schuld an der Krise, denn die eigentliche Ursache ist im System bereits eingebaut. Dieser Blog soll sich damit beschäftigen diesen Fehler aufzuspüren.
Dreimal ein klares Ja, aber auch dreimal ein klares Nein. Die oben genannten Akteure auf den Finanzmärkten haben sicherlich alle Ihren Anteil an der aktuellen Bankenkrise, die längst eine gesamtwirtschaftliche Krise geworden ist. Aber meiner Meinung nach hat keiner dieser Akteure ursächliche Schuld an der Krise, denn die eigentliche Ursache ist im System bereits eingebaut. Dieser Blog soll sich damit beschäftigen diesen Fehler aufzuspüren.
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Dienstag, 1. Juni 2010
Denk ich an Deutschland in der Nacht...
bin ich um den Schlaf gebracht (Heinrich Heine).
Oder: Warum Horst Köhler nicht mehr Bundespräsident sein wollte.
Horst Köhler, mittlerweile Bundespräsident ausser Dienst hat am gestrigen Tage seinen Rücktritt bekannt gegeben. Die Art und Weise und vor allem die Gründe des Rücktritts lassen die gesamte Republik verwundert zurück.
Läßt man die Floskeln zum Beginn und Ende der kurzen Presseerklärung weg kann man diese mit zwei Sätzen zusammenfassen. Horst Köhler tritt zurück weil die Medien ihm unterstellen er beführworte von unserer Verfassung nicht gedeckte Einsätze der Bundeswehr. Daraus leitet er fehlenden Respekt vor seinem Amt ab.
Soll das der einzige Grund sein warum das Staatsoberhaupt Deutschlands zurücktritt?
Oder: Warum Horst Köhler nicht mehr Bundespräsident sein wollte.
Horst Köhler, mittlerweile Bundespräsident ausser Dienst hat am gestrigen Tage seinen Rücktritt bekannt gegeben. Die Art und Weise und vor allem die Gründe des Rücktritts lassen die gesamte Republik verwundert zurück.
Läßt man die Floskeln zum Beginn und Ende der kurzen Presseerklärung weg kann man diese mit zwei Sätzen zusammenfassen. Horst Köhler tritt zurück weil die Medien ihm unterstellen er beführworte von unserer Verfassung nicht gedeckte Einsätze der Bundeswehr. Daraus leitet er fehlenden Respekt vor seinem Amt ab.
Soll das der einzige Grund sein warum das Staatsoberhaupt Deutschlands zurücktritt?
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Donnerstag, 29. April 2010
Viva la Revolution!
Es lebe die Revolution...
Als ich als Schüler damals in der Schule im Geschichtsuntericht von den diversen Revolutionen der Weltgeschichte erfahren habe, dachte ich immer, dass so etwas heutzutage (in der westlichen Welt) gar nicht mehr passieren kann.
Ich dachte mir dass es dazu gar keinen Anlass mehr geben könnte, da unsere heutige Gesellschaft viel gerechter ist als damalige. Auch die in Revolutionen normalerweise (und leider auch erforderlicherweise) vorkommenden Gewalttaten würden aufgeklärte Menschen gar nicht mehr fertig bringen.
Nun bin ich einige Jahre älter geworden und wenn auch sicher nicht frei davon um einiges weniger naiv als zuvor. Zumindestens eines habe ich inzwischen gelernt: Unsere heutige Gesellschaft ist nicht gerecht (wenn auch ein wenig "gerechter" als Frühere).
Als ich als Schüler damals in der Schule im Geschichtsuntericht von den diversen Revolutionen der Weltgeschichte erfahren habe, dachte ich immer, dass so etwas heutzutage (in der westlichen Welt) gar nicht mehr passieren kann.
Ich dachte mir dass es dazu gar keinen Anlass mehr geben könnte, da unsere heutige Gesellschaft viel gerechter ist als damalige. Auch die in Revolutionen normalerweise (und leider auch erforderlicherweise) vorkommenden Gewalttaten würden aufgeklärte Menschen gar nicht mehr fertig bringen.
Nun bin ich einige Jahre älter geworden und wenn auch sicher nicht frei davon um einiges weniger naiv als zuvor. Zumindestens eines habe ich inzwischen gelernt: Unsere heutige Gesellschaft ist nicht gerecht (wenn auch ein wenig "gerechter" als Frühere).
Donnerstag, 4. März 2010
Warum führt Herr Westerwelle die Hartz 4 Debatte?
In den letzten Wochen durften (mußten) wir erleben, wie Guido Westerwelle, übrigens der Außenminister unserer Rebublik, eine Debatte entfacht hat, indem er streitbare "Argumente" verlauten hat lassen, die die Gemüter der Bürger erhitzt haben.
Vorwürfe etwa, die Hartz4-Empfänger lebten in "spätrömischer Dekadenz" und "anstrengungslosen Wohlstand" polarisierten die Massen. Wie man wohl erwarten konnte haben ihm diese Äußerungen jede Menge empörte Ablehnung aber auch einiges an Zustimmung eingebracht. Doch warum hat sich Herr Westerwelle entschloßen diesen nicht ohne polistisches Risiko behafteten Weg zu gehen. Dieser Frage will ich in meinem heutigen Blog nachgehen.
Vorwürfe etwa, die Hartz4-Empfänger lebten in "spätrömischer Dekadenz" und "anstrengungslosen Wohlstand" polarisierten die Massen. Wie man wohl erwarten konnte haben ihm diese Äußerungen jede Menge empörte Ablehnung aber auch einiges an Zustimmung eingebracht. Doch warum hat sich Herr Westerwelle entschloßen diesen nicht ohne polistisches Risiko behafteten Weg zu gehen. Dieser Frage will ich in meinem heutigen Blog nachgehen.
Dienstag, 16. Februar 2010
2010 oder 1984?
In jüngerer Zeit, genauergesagt innerhalb der letzten neun Jahre, hört man immer mal wieder Warnungen einzelner Blogger vor einer Entwicklung unserer Gesellschaft hin zu in Orwellschen Visionen geschilderten Polizeistaaten.
Auch wenn die etablierten Medien solche Vergleiche nicht ernst nehmen und sie deswegen nicht bemühen, muss es doch einen Grund geben, warum scheinbar immer mehr Menschen diese Ängste teilen.
Die Frage um die sich mein heutiger Blog also drehen wird ist, wieviel 1984 steckt in 2010?
Auch wenn die etablierten Medien solche Vergleiche nicht ernst nehmen und sie deswegen nicht bemühen, muss es doch einen Grund geben, warum scheinbar immer mehr Menschen diese Ängste teilen.
Die Frage um die sich mein heutiger Blog also drehen wird ist, wieviel 1984 steckt in 2010?
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